3. September 2016 - 280. Geburtstag des Bayrischen Hiasl

Am 3. September 1736 wurde Matthäus Klostermayr, vulgo der „Bayerische Hiasl“ geboren, der als Räuber, Wildschütz und Rebell in die Geschichte einging. Anlässlich seines 280. Geburtstages findet im „Deutschen Jagd- und Fischereimuseum“ ein umfassender Thementag statt.

Gemeinsam mit Katrin Freund, die sich seit Langem mit der Thematik Räuber und dem Bayrischen Hiasl befasst, erfahren Sie über Leben und Wirken des Wilderers, wobei ausgewählte Exponate, darunter ein Original-Hiaslstutzen aus dem 18. Jahrhundert, vorgestellt werden. Auch die kleinen Besucher kommen auf ihre Kosten: Bei einer speziellen Jugendführung können Kinder verkleidet als Räuber kommen oder im Museum als solche geschminkt werden.

Die Abendveranstaltung „Ich bin der Fürst der Wälder“ entführt mit Theater, Puppenspiel und Musik in das Leben des „Bayerischen Hiasl“ und bildet damit den abschließenden Höhepunkt des Tages.

Die Zeiträume zwischen den Programmpunkten bieten Raum für Diskussionen. Auch für das leibliche Wohl in Form von Snacks und Getränken wird gesorgt.

Gäste, die in Kissing, dem Geburtsort des Hiasl wohnhaft sind, erhalten ein kleines Gratisgeschenk!

PROGRAMM:

Führungen
10.00: „Der Bayerische Hiasl“ – Leben & Wirken
12.00: „Der Wald ist unser Landquartier“ – Räuber im 18. Jahrhundert
14.00: Kinderführung
16.00: „Der Bayerische Hiasl“ – Leben & Wirken

Vorträge:
11.00: "Räuber, Rotwelsch und Zinken" (Vortrag, Bernhard Weigl)
13.00: "Die eingestellte Jagd im 18. Jahrhundert" (Vortrag, Michael Lang)
15.00: "Räuber, Rotwelsch und Zinken" (Vortrag, Bernhard Weigl)
17.00: "Die eingestellte Jagd im 18. Jahrhundert" (Vortrag, Michael Lang)

MICHAEL C. LANG: "Die eingestellte Jagd im 18. Jahrhundert"
Experte für die barocke Jagd. Als Basis dient das Buch von Heinrich Wilhelm Döbel „Döbels Jäger-Practica oder der wohlgeübte erfahrene Jäger“ von 1754. Es wird ein Überblick über den Sinn und Zweck der herrschaftlichen Jagden und der damit verbundenen Auswirkungen auf die Bevölkerung vermittelt.

BERNHARD WEIGL: "Räuber, Rotwelsch & Zinken"
"Wiederentdecker" des oberpfälzer Räuber Franz Troglauer. Bernhard Weigl geht in seinem Vorgang auf die immer noch kaum bekannte Bande des Franz Troglauer ein. Aber auch die Kommunikation durch die Gaunersprache Rotwelsch und die Geheimzinken werden eine Rolle spielen.


Abendveranstaltung

„Ich bin der Fürst der Wälder“ - Theater, Puppenspiel und Musik
Beginn: 19.00 Uhr

Kosten:
Abendkarten - 15,00 Euro
Führungen inkl. Museumseintritt - 7 Euro (Ew), 5 Euro (Ki)


Anmeldungen und Kartenvorbestellung ab jetzt im Museum möglich
Plätze begrenzt; um Anmeldung wird gebeten.
Reservierungen, Kartenbestellung: 089 220522 oder per Mail direkt an das Museum: info[at]jagd-fischerei-museum.de

Infos zum Hiasltag auch bei der Museumspädagogin und Organisatorin Katrin Freund:
katrin-la-coquillarde@gmx.de
www.katrin-la-coquillarde.de