Auf der Pirsch

Jagdbare Tiere in Porzellan

in Kooperation mit PORZELLANIKON

V E R L Ä N G E R T  bis 17. Oktober

Vom 27. März bis zum 17. Oktober 2015

Tierdarstellungen in Porzellan haben eine wechselreiche Geschichte. Sowohl was die Einteilung der Tiere in jagdbar und nicht jagdbar betrifft, als auch bezüglich ihrer Wahrnehmung und Verwendung als Kunstwerke aus Porzellan.

Eulen, Schwäne, Hirsche und Co. dienten als prunkvolle Tischdekorationen oder luxuriöse Blickfänge. In Hinblick auf die Geschichte der Jagd und der oft an Status und Besitz geknüpften Jagdrechte kam besonders den jagdbaren Tieren eine Sonderstellung zu, wenn es um die Demonstration der eigenen gesellschaftlichen Position ging. Luxus und Sonderrechte galten als Darstellung der Macht ihrer Besitzer.

 Auf der Pirsch zeigt Tierskulpturen eines passionierten Privatsammlers. Die präsentierten Exponate stammen vorwiegend aus dem 20. Jahrhundert und stellen Beispiele aus der Produktpalette neun verschiedener Porzellanunternehmen dar. Die aus der umfangreichen Sammlung ausgewählten Tiere beeindrucken die facettenreiche, detailgetreue und vor allem naturnahe Umsetzung in den Werkstoff Porzellan.

Die Ausstellung entstand als Kooperationsprojekt zwischen dem Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan Selb und dem Deutschen Jagd- und Fischereimuseum in München. Nach Ausstellungsende wird Auf der Pirsch in Selb zu sehen sein.

Einfallende Wildenten, Entwurf: Hans Achtziger, 1959, Hutschenreuther Selb, Foto: Studio Messberger, Nürnberg
Sitzender Rotfuchs, Entwurf: Erik Nielsen, 1903, Königliche Porzellanmanufaktur Kopenhagen, Foto: Studio Messberger, Nürnberg