Rückschau:
Hauskrippen in der ehemaligen Augustinerkirche

Hauskrippen in der ehemaligen Augustinerkirche

Hauskrippe Detailansicht

„Hauskrippen“ ist das diesjährige Thema der nun schon traditionellen Weihnachtsausstellung im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum in der ehemaligen Klosterkirche der „minderen Brüder“ des heiligen Augustinus.

Aus den Kirchen, in denen sie zunächst aufgestellt waren, wanderten die Krippen mit der Zeit auch in die Wohnstuben. Bevor im 19. Jahrhundert der Christbaum allgemeine Verbreitung fand, stand die Krippe im Mittelpunkt der familiären Weihnachtsfeier. Hauskrippen sind noch heute fester Bestandteil des häuslichen Weihnachtsschmucks und werden in allen erdenklichen künstlerischen Stilen und Materialien gefertigt. In früheren Zeiten wurden die Krippen schon am Anfang der Adventzeit in den Weihnachtsstuben oder dem Herrgottswinkel aufgestellt und nach und nach kamen immer mehr Figuren dazu bis schließlich am 24. Dezember das Christuskind hingelegt wurde. Aufgeräumt wurde die Krippe früher am Ende der Weihnachtszeit. Diese reichte bis „Mariä Lichtmess“. Heutzutage wird die Krippe meistens erst wenige Tage vor dem Christfest aufgestellt.

Hauskrippe die drei Könige

Zu bewundern sind in diesem Jahr Exponate aus verschieden Epochen. Unter anderem heute noch gefertigte Figuren und deren manufakturmäßige Herstellung. Präsent ist auch das künstlerische Schaffen der alpenländischen Holzbildhauer in seiner Vielfalt. Eine so genannte „Schneekrippe“ mit minuziös bemalten Zinnfiguren zeigt an der Rückwand des Gehäuses den Sternenhimmel der Heiligen Nacht. Einige ausgewählte klösterliche Arbeiten stehen stellvertretend zur Betrachtung.