Passionskrippen und österliches Brauchtum

Ausstellungsplakat

vom 17.03.2010 bis 18.04.2010

Im Frühling des Jahres 2010 bietet Ihnen das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum in seinem großartigen Bau der ehemaligen Augustiner Kirche eine außergewöhnliche Ausstellung zur vor- und nachösterlichen Zeit an. Zu sehen sind u. a. so genannte Passions- oder Fastenkrippen. Sie wurden in Kirchen und Klöstern nach dem Ende des weihnachtlichen Festkreises den Besuchern und den Klosterinsassen gezeigt.

Meist beginnen diese Darstellungen mit dem Einzug Jesu in Jerusalem. Danach folgen das Abendmahl, Jesus vor Pilatus, die Geißelung und Dornenkrönung sowie der Kreuzweg nach Golgota. Die Kreuzigung, die Abnahme vom Kreuz – die Pieta – Jesus wird auf den Schoß seiner Mutter gelegt – und die Grablegung, die unendliche Trauer auf alle bringt, die an Jesus geglaubt haben und seiner Lehre ange- hangen sind. Zu sehen ist auch der Ostermorgen – somit die Erfüllung des Evangeliums „die Auferstehung.“

Die frühlingshafte Freude der Bevölkerung Altbayerns in früherer Zeit schlägt sich in zeitgemäßem Brauchtum des großen Ereignisses nieder. Verwendete Symbole, wie Palmbuschen, Osterlamm, Osterbäume und Ostereier begleiten diese.
So möge die Präsentation viele Besucher erfreuen und sie vielleicht motivieren für eigene Ideen zur Gestaltung ihrer Osterfeier in der Familie und des Osterschmuckes zuhause. Dazu wünschen wir Ihnen viel Fantasie und Freude.

Helmut O. J. Wagner