Abwurfstange

Die männlichen Vertreter von Reh-, Rot- und Damwild entwickeln jährlich ein Geweih. Anders als die Hörner von z.B. Mufflon und Gamsen, besteht ein Geweih aus Knochensubstanz und wird jährlich neu „geschoben“. Im Winter werfen die Tiere das Geweih ab, ehe es sich im Laufe des Frühjahrs erneut entwickelt. Der Vorgang gilt als schmerzfrei und geschieht von selbst. Übrig bleiben abgestoßene Geweihstangen. Die Mitnahme solcher Stangen fällt unter den Tatbestand der Wilderei.