St. Eustachius
Einer der ältesten Schutzpatrone der Jagd. Laut Sage war Eustachius einst ein römischer Feldherr namens Placidus, dessen Leidenschaft die Jagd war. Als ihm ein Hirsch mit einem strahlenden Kreuz im Geweih erschien, konvertierte er zum Christentum und entsagte der Jagd. Er nahm den Namen Eustachius an und wurde unter Kaiser Hadrian zum Märtyrer. Im 5. Jahrhundert wurde er heilig gesprochen und galt fortan als Patron der Jäger, Jagdhunde und der Jagd selbst. St. Hubertus Mehrere Legenden ranken sich um den Heiligen Hubertus, der bekannteste Schutzpatron der Jagd. Aufgewachsen unter der Obhut des Bischofs Lambert in den Ardennen galt Hubertus als passionierter Christ und Missionar, der sich besonders den heidnischen Jägern und deren Bräuchen annahm. Um die vom Christentum nicht akzeptierte Verehrung der Diana zu unterbinden, versuchte Hubertus die jagdlichen Bräuche einem christlichen Habitus zu unterstellen. Später wurde er Bischof von Tongern (Lüttich) und erfuhr nach seinem Tod im 8. Jh. eine große Verehrung. Die Hirschlegende des Eustachius wurde auch auf Hubertus übertragen und der 3. November ihm als Ehrentag geweiht.